
Bisherige Massnahmen für eine gesunde Steinach
Bis vor rund hundert Jahren waren zahlreiche Fliessgewässer in der Nähe von Siedlungsgebieten in bedenklichem Zustand: Abwässer gelangten ungereinigt in Bäche und Flüsse und führten zu Schäden für Mensch und Umwelt. Der Steinach erging es nicht besser – bis 1917 die Abwasserreinigungsanlage (ARA) Hofen ihren Betrieb aufnahm, die erste mechanisch-biologische Kläranlage der Schweiz.
Seither wurde viel unternommen, um die Wasserqualität der Steinach zu verbessern. Allein in den vergangenen rund 30 Jahren hat die Stadt St.Gallen mehr als 50 Millionen Franken investiert. Untersuchungen des Kantonalen Amts für Umwelt und Energie (AfU) zeigen jedoch, dass nach wie vor Handlungsbedarf besteht.
Grössere Investitionen der Stadt St.Gallen in den Schutz der Steinach
- 1977-1981: Erneuerung der ARA Hofen zur Erfüllung verschärfter Einleitbedingungen (CHF 22,1 Mio.)
- 1988-1990: Bau des Steinachstollens und des Regenbeckens Lukasmüli zur Entflechtung von Fluss- und Abwasser und zum Auffangen stark verschmutzten Regenwassers (CHF 26,6 Mio.)
- 1989-1991: Anpassungen der Hochwasserentlastung Espenmoss zur Reduktion der Entlastungen in die Steinach und Zurückhaltung von Grobstoffen (CHF 7,8 Mio.)
Entsorgung St.Gallen
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